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Landbote 29.08.2007:

Weltwoche 1.10.1987:
Artikel aus der WELTWOCHE 1.10.1987
g'plus 14.08.2007:

Energie aus Biomasse: Pionieranlage in Wila
Wila. Erneuerbare Energie aus Biomasse stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der die CVP und ihre Parteigruppen CSP und JCVP eingeladen hatten. Die zahlreichen Besucher lernten das kürzlich in Betrieb genommene Holzvergasungskraftwerk Woodpower und seine Effizienz kennen.
350 kW/elektrisch und rund 400 kW/thermisch - diese auf den ersten Blick abstrakte Leistung des Kraftwerkes wurde bei der Betriebsführung durch den Unternehmensleiter der Firma Woodpower, Oliver Bosshard, verständlich gemacht. Es war die Zürcher Firma dasagren AG, die auf Erfahrungen ihres indischen Partners Netpro zurückgriff und das Kraftwerk von der Zufuhr zerkleinerter Holzstücke über den Vergaser bis hin zur Gasreinigung und zum Aschenaustrag auf die Anforderungen des Umweltschutzes zuschnitt.
„Diese Anlage ist ein gutes Beispiel dafür, wie man die Unabhängigkeit der Energieversorgung von fossiler Energie Schritt für Schritt erhöhen kann“, erklärte der CVP-Nationalratskandidat Andreas Dreisiebner, der sich schon seit Jahren für eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik einsetzt.
Die Zürcher Firma dasagren AG baute innerhalb von sechs Monaten die Anlage in Wila, die direkt an einen holzverarbeitenden Betrieb angeschlossen ist. So können die Holzabfälle direkt und ohne lange Transportwege in das Kraftwerk eingespeist werden. Die Holzvergasung ist eine chemische Reaktion, bei der durch Teilverbrennung unter Luftmangel aus Holz das brennbare Holzgas entsteht. Dieses wird in einem Blockheizkraftwerk zu elektrischer Energie umgesetzt. Mit der bei dem Prozess erzeugten Abwärme trocknet die Firma Woodpower angelieferte Holzschnitzel, die als Qualitätsprodukt auf dem Markt verkauft werden.
Andreas Dreisiebner stellte die Pionieranlage in einen grösseren energiepolitischen Zusammenhang. „Nur bei langfristiger Planungssicherheit kann sich eine solche Investition rechnen“, erläuterte Dreisiebner. Auch vor unpopulären Thesen schreckte Dreisiebner nicht zurück. „Saubere Energie ist kurzfristig teurer als Gas-, Kohle- oder Atomenergie, aber auf lange Sicht ist sie günstiger“. Die Investitionen in saubere Energie würden Energie zwar kurzfristig verteuern. Dadurch werde allerdings das Energiesparen attraktiver. Generell müsse der Staat das Verhalten der Verbraucher lenken, z. B. mit einer griffigen ökologischen Steuerreform (Energie statt Arbeit), einer markanten C02-Abgabe auf Treibstoffe und der Verschärfung der Bauvorschriften (Minergie).
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Basler Zeitung 19.07.2007:

Einladung Wila 10.07.2007:


Landbote 07.07.2007:

Landbote 27.06.2007:

20 Minuten 04.03.2007:


