Familie und Jugend
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Andreas Dreisiebner, Präsident CVP-Seuzach-Hettlingen, Präsident CSP-Gruppe der CVP Kt.ZH, KR-Kandidat
Mit Überzeugung Perspektiven bieten.
- Die Familie ist das die Basis unserer Gesellschaft und eben nicht nur Privatsache.
Die Familie ist eine Lebensgemeinschaft mit Kindern - unabhängig von der Lebensform.
- die Verantwortung für das Wohlergehen und die Entwicklung der Kinder
tragen. Im Schoss der Familie lernen die Kinder am einfachsten, Verantwortung zu
tragen und sie erleben Solidaritäts- und Gemeinschaftssinn. Diese Werte tragen Sie
in die Gemeinschaft Schweiz. In der Familie entwickeln sich Kinder zu selbstständigen
Persönlichkeiten und Jugendliche müssen dann einen Freiraum, mit Spielregeln ,
in unserer Gesellschaft finden wo Sie sich entfalten können.
Handlungsbedarf besteht aber noch vielerorts, denn Kinder dürfen kein Armutsrisiko
sein.
- Nebst den unschätzbaren Grosseltern braucht es aber dringend mehr soziale Netze
wie Tagesstrukturen für Alleinerziehende und Krippenplätze nicht nur für Privilegierten.
- Die Kinder-Ausbildungszulagen sollen nicht als Einkommen angerechnet werden,
somit von der Steuer befreit werden.
- Die Erziehungsarbeit muss vermehrt gewürdigt werden, auch bei den Sozialversicherungen
als elementarer Dienst an der Gesellschaft. Bei zukünftigen Lenkungsabgaben und bei Steuerreformen müssen die Familien
bevorzugt behandelt werden um die herrschenden Ungerechtigkeiten gegenüber
kindelosen Lebensgemeinschaften auszugleichen.
- die Verantwortung für das Wohlergehen und die Entwicklung der Kinder
- Die Jugend braucht Perspektiven aber es müssen auch Forderungen gestellt werden.
Trotz der boomenden Wirtschaft und einem ausufernden Freizeitangebot sind viel Jugendliche orientierungslos und desillusioniert. Die Gesellschaft und eben auch die Politik bietet je länger je weniger Orientierungshilfe, Menschen mit Vorbildfunktion für Jugendliche und junge Erwachsene sind dünn gesät. Die Kurzsichtigkeit von vielen Verantwortlichen bei der Klimadebatte führt den Jugendlichen eindrücklich vor Augen, dass es da ums eigene Wohlergehen und nicht um das Wohl der zukünftigen Generationen geht.
In der Schule muss klar mehr „gefordert und gefördert werden“, denn gewisse Spielregeln sollten für alle gelten.
Ja es gäbe einiges anzupacken, ich würde gerne meinen bescheidenen Beitrag leisten:
- Einführung eines Zukunftstauglichkeits-Test aller massgeblichen Beschlüsse, ein
Gesetz muss immer aus der Sicht der zukünftigen Generationen bestehen können.
- Verstärkte Vernetzung aller Beteiligten in den Bereichen Integration, Schule, Weiterbildung, Polizei und Justiz mit dem Ziel eine Perspektive aufzuzeigen und wo nötig die entsprechende Begleitung angedeihen zu lassen.
- Die Jugendarbeitslosigkeit muss mit vereinten Kräften (Wirtschaft, Politik und
Behörden) bekämpft werden
- Schulisch Schwächere, Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung sollen auch in KMU’s Chancen erhalten in einen geregelten Arbeitsalltag (wieder) hineinzufinden, ich als Gartenbauunternehmer praktiziere dies heute schon und zeige auch gerne wie sich dies unbürokratisch mit Partnerorganisationen bewerkstelligen lässt.

